+++ Nach DOSB-Kritik an der Unterschriftenaktion zur Athletenvereinbarung: Freue mich auf klare Antworten der Funktionäre +++ Vorfreude auf den Weltcupstart 8. November 2013 im kanadischen Calgary +++ Das erste Saisonziel heißt Olympiaqualifikation +++

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Nach dem Erscheinen meines Buches habe ich eine Menge Reaktionen auf meine Lebensgeschichte erfahren. Folgend habe ich einige Eindrücke zusammengestellt, die mich entweder selbst per Mail erreichten oder bei amazon.de als Buchkritik ins Netz gestellt wurden.

Lesermeinungen

Liebe Claudia,
Deine Autobiografie ist der Hammer. Ich habe schon einige gelesen, aber Deine fesselt einen regelrecht. Das Buch liest sich einfach nur super und gleichzeitig macht es aber auch traurig. Ich habe ja bereits fast alle Infos Deiner Internetseite entnehmen können und dennoch, was die in den Verhandlungen sowie davor und danach so alles mit Dir gemacht haben, stimmt mich traurig und wütend. Du und Dein ganzes Team habt super Arbeit mit dem Buch geleistet, es ist sehr gut geschrieben, ich werde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Kämpfe weiter für Dein Recht. Ich drück Dir die Daumen. Und Dein Comeback erwarte ich schon voller Vorfreude.
Liebe Grüße!
Mandy R.

Servus Claudia, 
habe leider erst jetzt erfahren, dass es Dein Buch auf deiner Webpage handsigniert gegeben hätte. So habe ich leider nur ein unsigniertes Exemplar gelesen.  Zwar habe ich noch nie einen Eisschnelllauf-Wettbewerb live gesehen, aber jetzt beschlossen, mir mal die WM in Inzell im März anzuschauen.  Nach dem Lesen des Buches kann ich Dir nur sagen, dass du nicht nur eine (sehr erfolgreiche) Sportlerin bist, sondern eine Persönlichkeit. Das schätze ich.  Für die kommenden Aufgaben als Sportlerin "im zweiten Leben" wünsche ich dir das Beste! Motivation beim Training, "Biss" und klaren Kopf beim Wettkampf ...
Unter umständen werde ich ja in Inzell einen Erfolg von dir miterleben können - und würde dann Deine grenzenlose Genugtuung nachvollziehen können :)
Und solltest du 2014 in Sotschi noch mal bei Olympia antreten, werde ich vielleicht dieses Sotschi auf der karte suchen, mir dein Buch unter den Arm klemmen, und versuchen, es zu einem handsigniertem Exemplar zu machen :) egal, ob du 1-te oder x-te wirst ...
Günther S.

Liebe Claudia,
ich muß Dir heute einfach mal schreiben. So eben bin ich mit dem Lesen Deiner Biographie fertig geworden. Sie ließ mich als "Außenstehender" auch des Öfteren mal tief Luft holen. Es ist ja der Hammer, mit welcher Ignoranz, Engstirnigkeit und Selbstüberschätzung doch die ISU und CAS "arbeiten". Dass Du da nicht
einmal so richtig die Beherrschung verloren hast zeugt doch von  Deiner Stärke und Disziplin, die du als Sportlerin hast. Ich hatte mal das Glück, Dich auf Deiner Heimbahn laufen zu sehen, zwar nur im Training aber egal. Diesen Biss, den Du dort gezeigt hast, den möchte ich ab dem 09.02.2011 bei Dir auch wieder sehen. Ich wünsche Dir, dass Du es allen, die Dich schon abgehakt haben noch einmal zeigst. Egal ob es Teamkolleginnen (vor allem Ex - weil jetzt Babypause, grins), den Rechtsanwälten der ISU, den CAS-Richtern und den vielen Journalisten, die an Dir ein Exempel statuiert haben, das Jenseits von Gut und Böse war. ALLEN !!!!!!
Ines a. Neuenhagen

Hallo Claudia,
mit großem Interesse habe ich dein Buch gelesen. Das Gefühl der Machtlosigkeit gegenüber sämtlichen Funktionären und Funktionen ist sehr präsent. Ich kann über die Ungerechtigkeit die Dir widerfahren ist nur ungläubig den Kopf schütteln und mag es mir nicht ausmalen wie es in Dir aussieht. Wenn Du morgens in den Spiegel schaust, weißt Du, dass all Deine Erfolge ehrlich und verdient zustande gekommen sind und das zählt. Ich wünsche Dir weiterhin die nötige Kraft und bei einem Comeback viel Erfolg.
Lieben Gruß
Juliana L.

Hallo Claudia,
es ist mir ein Bedürfnis dir zu einer gelungen Autobiografie zu gratulieren. Ich habe während dem Lesen des Buches einige Tränen vergossen. Nicht nur weil ich dich seit vielen Jahren als so tolle Sportlerin, Frau und Mensch schätze, sondern weil ich hier lesen musste wie man einen unschuldigen Menschen zu Unrecht anklagte, behandelte und verurteilte. Niemand kann wohl nachempfinden welche Demütigungen, Erniedrigungen Schmerzen und Qualen Du erleiden musstest. Ich fand es so verachtend wie man das Lebenswerk, den Ruf eines stets tadellosen und immer einwandfreien Menschen zerstört hat. Wie man dir deinen Traum von einer weiteren Olympiateilnahme und die Möglichkeit dem Gewinn deiner sechsten Goldmedaille genommen hat. Einige Herren hatten wohl geglaubt sie hätten bei dir ein leichtes Spiel. Da haben sie aber deinen Kampfgeist unterschätzt. Zu deinem Erfolg, deine medizinische Unschuld einwandfrei bewiesen zu haben, möchte ich dir gratulieren. Ich fand es bewundernswert wie Du immer wieder nach haarsträubenden Urteilen und den darauf folgenden Medienberichten weiter gekämpft und nicht aufgegeben hast. Bei deinen Gegnern könnte man fast den Eindruck bekommen, eine Krähe beißt der anderen kein Auge aus. Bemerkenswert war für mich auch, dass Du Ross und Reiter genannt hast, die dir während dieser schweren Zeit das Leben zur Hölle gemacht haben. Du hast wohl keinen Namen gleich ob Sportler, Medienvertreter, Politiker oder „Funktionierender“ ausgelassen. Ich fand es so beschämend wie sich Leute mit deinen Erfolgen, für die Du so hart trainiert und gelebt hast, feiern ließen. Als Du diese einmal gebraucht hättest und sie dir hätten helfen können, haben sie dich fallen lassen um ja nicht ihre eigene Laufbahn zu gefährden. Ich denke bei all denen die dein Buch gelesen haben, sind diese angeblichen Persönlichkeiten ganz tief gesunken. Ich hoffe, das Dir bei deinem Weg vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte endlich das dir zustehende Recht zugesprochen und dir der finanzielle Schaden ersetzt werden kann. Ganz zu schweigen von den Schmerzen, den verlorenen Medaillen und dem daraus entstandenen Imageschaden, der gar nicht in Zahlen auszudrücken ist. Ich habe etwas Angst um dich wenn Du im Februar dein Comeback startest, weil dich vielleicht  dieser schwere Kampf neben deinem Training zu viel Kraft und Substanz gekostet hat. Die ganze Welt wird dir dann zu sehen und Millionen nicht nur in Deutschland werden dir die Daumen drücken und mir dir mitfiebern.
Ich wünsche dir einen guten Start ins neue Jahr und das sich deine sportlichen Erfolge so wie Du es dir vorstellst bald eintreten mögen.
Viele liebe Grüße aus der Eifel
Johannes S.

Liebe Claudia Pechstein,
auch ich habe diese Geschichte mit dem Dopingverdacht verfolgt, allerdings im Endeffekt dann doch ein wenig aus den Augen verloren.
Jetzt allerdings lese ich gerade Ihr Buch und bin schockiert darüber, was die ISU Ihnen angetan hat. Dazu muss ich auch sagen, dass ich nie auch nur einen einzigen Gedanken daran verschwendet habe, dass Sie schuldig sein könnten. Ich liebe ihr Buch. Es ist eines der schönsten, die ich je gelesen habe. Es bestärkt mich darin, dass ich Sie schon immer für die beste und netteste Wintersportlerin weltweit gehalten habe und das, obwohl ich am Anfang Ihrer olympischen Karriere noch nicht einmal auf der Welt war. Also jedenfalls möchte ich Ihnen danken, dass Sie eine Autobiographie verfasst haben, denn so konnte ich die Geschichte meiner Lieblingssportlerin lesen. Danke!!!
Ich habe nie an Ihnen gezweifelt und freue mich darauf, Sie endlich wieder auf dem Eis zu sehen.
Ihre Juliane D.

Liebe Claudia,
ich habe dein Buch über die Feiertage regelrecht verschlungen. Danke für die tolle Arbeit und für die Ehrlichkeit. Vieles macht mich traurig, einiges ärgert mich und vieles macht mich nachdenklich!! Dein Schicksal hat mich sehr berührt. Und ich zolle dir großen Respekt, weil du es allen noch einmal zeigen willst. Ich wünsche dir ganz viel körperliche und geistige Kraft! An den emotionalen Druck, der auf dir lastet, mag ich gar nicht denken!!! Aber du schaffst das!!!! Es stehen nach wie vor viele Menschen hinter dir, die dir die Daumen drücken!!!! Und ich freue mich sehr auf dein erstes Rennen.
Flieg über das Eis und wachse über dich hinaus! Egal welch Platzierung du erreichst, es wird ein „Sieg“ über all deine Kritiker sein!
Liebe Grüße
Kathrin aus Grünheide

Liebe Claudia Pechstein,
heute habe ich Ihr Buch zu Ende gelesen. Leider kenne ich Sie nicht persönlich, dennoch berührte mich Ihre an den Haaren herbeigeführte Sperre aufgrund erhöhter Retikulozytenwerte sehr. Ich bin seit 20 Jahren Zahnärztin in eigener Praxis und kann die Argumentation einiger Mediziner, sog. Götter  in Weiß, nur aufgrund eines einzelnen Wertes nicht nachvollziehen. Ich habe mich ausführlich mit Blutwerten beschäftigt und weiß, was Ihnen nur aufgrund dieser Werte zugemutet wurde. In der Öffentlichkeit zu stehen und ohne irgendwelcher Indizien für Doping angeprangert zu werden, macht sehr wütend und traurig. Leider weiß ich nicht, woher manche Menschen sich solch ein Recht einräumen, trotz eindeutig nachweisbarer Gegenargumente einer großen Sportlerin, wie Ihnen, nicht das Recht auf Rehabilitation einzuräumen, weil es einfach die bisher vorhandenen Gesetze nicht zulassen und das Ego der Funktionäre im Sport dies nicht wollen. Die Rücknahme der Fehlentscheidung hätte Größe der betroffenen Sportfunktionäre gezeigt. Ihr Ehrgeiz wird sich auszahlen und ich wünsche Ihnen viel Glück beim Comeback. Zeigen Sie, dass Sie trotz des durchlittenen Martyriums eine der größten Eisschnellläuferin aller Zeiten sind. Kämpfen und durchhalten, an sich glauben, sind auch für mich heute wichtige Voraussetzungen für die Herausforderungen in meinem Leben. In diesem Sinne alles Liebe und Gute für Sie und Ihrem Lebenskameraden Matthias, der in der schlimmsten Zeit Ihres Lebens an Sie geglaubt und unterstützt hat.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Petra M.

Hallo,
ich wünsche Ihnen für Ihr Comeback alles Gute, und drücke fest die Daumen, dass alles klappt. Nachdem ich Ihr Buch gelesen habe, steht für mich noch mehr fest, dass Sie zu Unrecht gesperrt wurden. 
Herzliche Grüße aus Bayern,
Adreas I.

Sehr geehrte Frau Pechstein,
Einen Tag nach Erscheinen Ihrer Biografie habe ich mir diese gekauft und sehr aufmerksam gelesen. Ich konnte mich in meine aktive sportliche Zeit hinein versetzen, auch ohne die großen Erfolge, die Sie, anders als ich, bisher erreichten. Für Ihre großen Erfolge zolle ich Ihnen jederzeit Respekt. Und auch dafür, dass Sie in den vielen Jahren des Erfolges dem Medienrummel nicht verfallen sind und auch standhaft Ihre Unschuld verteidigt und bewiesen haben. Vorgestern habe ich von Ihrem Start über die 3000m in Erfurt erfahren. Diesen Termin werde ich als Zuschauer wahrnehmen (erstmalig beim Eisschnelllauf dabei) und Sie mit ganzen Kräften (Stimme) für die Unterbietung der Weltcup-Norm unterstützen. Ich wünsche Ihnen für Ihre sportliche und persönliche Zukunft alles Gute, Gesundheit sowie allzeit Erfolg auf den Kufen.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred R.

Hallo Claudia,
seit vielen Jahren verfolge ich Ihre Karriere. Zu Weihnachten habe ich von meinen Kindern Ihr Buch geschenkt bekommen. Dieses  habe ich mit Begeisterung gelesen und bin sehr beeindruckt von dieser direkten Schreibweise.
Für den erneuten Start in Erfurt wünsche ich Ihnen alles Gute und für die Zukunft noch viele sportlichen Erfolge.
Mit freundlichen Grüßen
Heinz D.

Werte Frau Pechstein,
ich habe ihre Laufbahn mit Interesse verfolgt und natürlich ihr Buch auch entsprechend "verschlungen". Es hat mich sehr bewegt und noch nachdenklicher über unsere Gesellschaft gemacht.
Ich wünsche  Ihnen für Ihren Neustart nach dem 08.02.2011 alles Liebe, viel Glück und natürlich auch eine faire Behandlung in allen Bereichen ihrer sportlichen Laufbahn. Dies musste raus - Sie sind eine starke Frau!
Liebe Grüße aus Zittau in Sachsen 
Jens S.

Hallo Claudia,
ich habe dein Buch mit tiefer Bestürzung gelesen. Ich kann einfach nicht fassen, was man Dir angetan hat. Darum bewundere ich Dich und dein Klass -Team, daß Du den Mumm hast, wieder zu laufen.
Meine Frau (ehemalige Eisschnellläuferin) und ich freuen uns darauf, dich am 12. Februar in Erfurt laufen zu sehen. Wir, sowie hoffentlich viele Thüringer Fans werden dich kräftig anfeuern und drücken Dir ganz fest die Daumen.  
Ralf H.

Liebe Claudia Pechstein,
ich habe ihren Leidensweg machtlos verfolgt, alle Ihre Beiträge gelesen und  oft an meinen Bekanntenkreis weitergegeben. Ihr Buch gefällt mir sehr gut, es unterstreicht alles von Ihnen bisher Gesagte und Geschriebene.  Zu so viel Ungerechtigkeit gibt es einfach keine Worte. Für Ihr Comeback wünsche ich Ihnen alles Gute , starke Nerven und sehr schnelle Runden.
Mit freundlichen Grüssen und einem herzlichen "Sport frei " verbleibt
Kurt S.

Liebe Claudia,
habe mit Begeisterung, trotz meiner momentan blöden Arbeitszeiten, Dein Buch zweimal gelesen, um die teilweise unglaublichen + unfassbaren Dinge, die Dir unterstellt wurden, zu begreifen. Habe mich auch versucht juristisch schlau zu machen, obwohl ich seit Jahren Bücher über Doping lese. Selbst  befreundete Anwälte von mir, sind erbost über die Vorgehensweise und nicht haltbare Beweislast. Alle können nur den Kopf über die  diktatorischen Funktionäre schütteln. 
Liebe Claudia, ich hoffe, dass Du noch den Mut hast, in diesem Geflecht die Runden zu laufen. Ich ziehe den  Hut vor Dir; denn man hat Dich um die Olympischen Spiele betrogen. Es ist müßig zu sagen, ob Du erneut eine Medaille gewonnen hättest. Das werden wir leider nie erfahren. Aber die Art und Weise, wie man Dich ausgeschlossen hat, ist für mich das Schlimmste, was einem Sportler passieren kann.
Mit sportlichem Gruß,
Ludwig Heupel

Liebe Claudia, 
ich habe Ihr Buch zum Jahreswechsel im Urlaub auf den Kanaren gelesen und konnte es kaum glauben, was Ihnen widerfahren ist. Ich muss zugeben, dass ich bei der ersten Pressemeldung selbstverständlich gedacht habe, dass an den Anschuldigungen etwas dran sein wird. Ich hoffe und wünsche Ihnen, dass Ihre Unschuld in der Öffentlichkeit angekommen ist und Sie vorbehaltlos Ihren Beruf und Sport ausüben können! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!
LG, MM  

Auszüge aus amazon.de:

Fassungslosigkeit ist das, was zurückbleibt, wenn man sich Claudias Sicht ihres "Dopingfalls" durchliest und dabei vor Augen geführt bekommt, was es im Anti-Dopingkampf schon für Automatismen gibt. Sicher, auch bei mir haben die Radsportler ziemlich viel der Glaubwürdigkeit zerstört, doch der Fall Pechstein war von Anfang an anders. Es gab nur einen komischen Blutwert, von dem kaum jemand vorher was gehört hatte. Man wartete vergeblich auf die Blutbeutel und Spritzen oder was der professionelle Doper sonst noch so braucht. Stattdessen nur ein Wert und zig Experten, die nach und nach zugeben, dass der Wert mit allem anderen zusammen kein Dopingbeweis ist. Trotzdem ein Urteil! Und eine Sperre! Und man kann nur hoffen, dass Claudia nach Ablauf der Sperre an ihre Leistungen auf dem Eis anknüpfen kann. Leistungen, die in dem Buch ebenso beschrieben werden wie Privates, doch gegen die detaillierte Aufschlüsselung der Ereignisse nach dem 7. Februar 2009 fast ein wenig zu kurz kommen.
Sicherlich keine normale Autobiographie, aber auf jeden Fall lesenswert.
Angel T.

Spannende Skandallektüre - nicht nur für Sportfans
Nach dem Lesen dieser äußerst umfangreichen Biografie kann ich nur hoffen, dass Frau Pechstein bald wieder zurück aufs Eis kehrt. Mal sehen was passiert, wenn die Zeiten stimmen aber auch die Retis wieder hoch sind. Und was die Funktionäre, Experten und ihr nicht gewogenen Journalisten dann sagen.
Ich habe den Fall ja schon seit dem Beginn verfolgt und irgendwann ging mir, wie jedem anderen auch, der Durchblick verloren. Da schafft das Buch dann schnell Abhilfe. Kann ich nur jedem empfehlen, der wissen will, wie was wirklich abgelaufen ist. Außerdem ist mir wieder etwas bewusst geworden, was bei dem ganzen TamTam in den letzten Zeit völlig abhanden gekommen ist: Was für eine erfolgreiche Sportlerin Claudia Pechstein ist und wie sie ihre Siege errrungen hat. Das hatte ich ehrlich gesagt gar nicht mehr so in Erinnerung. Zwei Mal Gold bei Olympia 2002 und das jeweils mit Weltrekord ist schon ein Hammer.
Mein Fazit: Kauft euch das Buch und ihr werdet gefesselt sein von einer außergewöhnlichen sportlichen Laufbahn, die mutwillig zerstört wurde.
Goldfever

Ein sehr gutes Buch
Die Autobiografie von Claudia Pechstein ist ein Wechselbad der Gefühle. Man lacht und leidet mit ihr, wenn man liest wir ihr Leben bislang verlaufen ist. Der Aufbau des Buches ist gelungen. Dass sich das Buch im zweiten Teil fast ausschließlich mit den Dopingerüchten und Prozessen beschäftigt, überrascht nicht wirklich, wenn man bedenkt, wie diese Sache ' ganz gleich was man davon halten mag ' das ganze Leben dieser tollen Sportlerin auf den Kopf gestellt hat. Im ersten Teil finde ich es klasse, dass sie sich viel Zeit für den Rückblick auf ihre Karriere und ihre Kindheitserlebnisse genommen hat und diese Geschichten geschickt verbindet mit den Anfängen ihres vermeintlichen Dopingfalls. Mich hat es sehr nachdenklich gemacht, was ein Sportler alles auf sich nimmt, um einer öffentlichen Dopingdebatte aus dem Weg zu gehen. Ich bin zwar niemand, der alle Nase lang Biografien von Persönlichkeiten liest, dennoch glaube ich, mir das Urteil erlauben zu können, dass diese Lebensgeschichte absolut lesenswert ist. Vor allem macht es sehr gut die Ohnmacht deutlich, die man empfindet wenn man einen Kampf kämpft, den man eigentlich von vornherein nicht gewinnen kann, weil es bestimmte Kräfte gibt, die die Macht haben, sich alles erlauben zu können. Traurig aber wahr. So ist halt das Leben. Eines darf natürlich nicht vergessen werden. Das Buch hat einen wirklich gelungenen Bildteil. Kompliment!
Birgit B.

Man spürt den Schmerz
Dieses Buch ist nichts für zarte Gemüter. Der Schmerz, den die Autorin beim Schreiben der Zeilen verspürt hat (Kompliment, an den Ghostwriter, der ihr dabei zu Hand gegangen ist), ist intensiv spürbar, wenn sie beschreibt, wie und von wem sie sich verfolgt und betrogen fühlt. Die geschieht mit einer solchen Intensität, Klarheit und Deutlichkeit, dass ich keinen Zweifel mehr an der Unschuld Claudia Pechsteins hege, seit ich dieses Buch aus der Hand gelegt habe. Man ist regelrecht froh darüber, dass diese Autobiografie ' zumindest im ersten Teil des Buches ' immer wieder von den Rückblicken und Episoden aus der Kindheit, Jugend und sportlichen Karrieren geprägt wird. So leidet man nicht nur mit der Betroffenen in diesem mehr als dubiosen, angeblichen Dopingfall, sondern kann sich auch an der unterhaltsamen Erzählweise erfreuen, mit der sie über die Anfänge ihrer Karriere bis hin zu ihrem Sprung auf den Olymp berichtet. Jeder, der ihr diesen Erfolg gegönnt hat, fällt mit ihr umso tiefer, wenn sie von dort in die Hölle abstürzt, wie sie es selber beschrieben hat. Dem ist eigentlich nicht mehr hinzuzufügen. Außer, dass ich dieses Buch jedem ans Herz legen kann, der ein gewisses Gefühl für Gerechtigkeit verspürt. Denn dann, wird es einen bis zur letzten Seite fesseln. Für mich bleibt nur zu hoffen, dass dieses Buch noch einmal eine Neuauflage erfährt und noch einige Kapitel hinzukommen, die ein versöhnlicheres Ende zulassen.
Bernd K.

Absolut lesenswert
Es ist das erste Mal, dass ich eine Buchkritik schreibe. Das liegt wohl daran, dass ich loswerden möchte, dass mir dieses Buch in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet hat. Zum einen ist mir klar geworden, warum Claudia Pechstein über so viele Jahr zu den schnellsten Läuferinnen auf dem Eis zählen konnte, zum anderen ist mir erschreckend deutlich vor Augen geführt worden, wie allein man plötzlich ist, wenn man unter Dopingverdacht gerät. Für den deutschen Sport und seine Funktionäre ist diese Autobiografie ein beschämendes Armutszeugnis. Wenn der ganze Fall sich tatsächlich so abgespielt hat, wie auf den fast 500 Seiten ausführlich geschildert, dann kann man nur ungläubig den Kopf schütteln über so viel Ignoranz in unserem Land. Und auch die Rolle der Medien ist im Rückblick nicht gerade glanzvoll. Was dieses Buch glaubwürdig macht, sind die vielen Quellen und Gutachten, die offen gelegt werden. Das ist spannend und interessant. Trotz des teilweise sehr komplexen Sachverhaltes ist die Sprache meist einfach und verständlich. Schade, dass man nicht noch mehr über den Menschen Claudia Pechstein erfährt. Die autobiografischen Kapitel werden leider ein wenig überlagert von dem Dopingfall, der augenscheinlich wohl gar keiner ist. Es wird zwar greifbar, welch harte Arbeit hinter dem sportlichen Erfolg Pechsteins steckt, aber gerade ihre Erzählungen aus der Jugend, über die Wendezeit und die Geschichten neben der Eisbahn haben mich sehr gut unterhalten und hätte mehr Platz verdient gehabt. Doch es ist zu spüren und wohl auch verständlich, dass ihr vor allem an der Aufarbeitung der Dopingvorwürfe viel gelegen hat. Auch das ist aus meiner Sicht sehr gut gelungen. Deshalb erhält das Buch (das auch tolle Fotoseiten enthält) trotz kleiner Abstriche von mir die Höchstwertung, denn es ist absolut lesenswert.
Petra F.

Spannend, lehrreich, unterhaltsam
Dieses Buch ist keine der üblichen Sportlerbiografien. Und zwar nicht nur deshalb, weil Claudia Pechstein kurz vor dem Ende ihrer erfolgreichen Karriere unter Dopingverdacht geriet, sondern vor allem, weil sie sich wirklich Zeit genommen hat, sowohl ihre Sportlerlaufbahn als auch den Indizienprozess gegen sich ausführlich zu beschreiben. Eigentlich sind dies zwei Bücher in einem. Jedes Thema hätte wohl ein eigenes Werk verdient gehabt. Das sieht man schon am Umfang, der inkl. eines tollen 40seitigen Fototeils 520 Seiten umfasst. Diesem Buch gelingt es, den Leser von der ersten Minute an in die Geschichte hineinzuziehen. Es ist nicht immer ein leichtes Thema, da es auch um medizinische Fachbegriffe geht. Aber gerade im ersten Teil wird diese Thematik immer wieder durch Rückblicke auf die Kindheit, Karriere und auch die Zeit im Osten aufgelockert. Natürlich dürfen da auch kleine und größere Spitzen im Zickenkrieg mit Anni Friesinger nicht fehlen. Das gehört meiner Meinung nach dazu und sorgt auch für den einen oder anderen Schmunzler. Doch das Lachen vergeht einem, je tiefer man in die Problematik ihres "Dopingfalls" eintaucht. Bei dieser Menge an Fakten und Gutachtermeinungen ist es einfach nicht zu begreifen, warum diese Sperre nicht längst aufgehoben wurde. Fazit: Ein packendes, spannendes, lehrreiches Buches, dass trotz seiner manchmal schwierigen medizinischen Thematik durchaus auch zu unterhalten weiß. Deshalb gibt es von mir volle fünf Sterne.
Rolf S.

Wie fast alle Biographien
ist auch diese ein "Flickenteppich aus einigen wenigen Fakten, einer Menge Halbwahrheiten, durchwirkt mit Verdrehungen und Verdrängungen" (W. Lotter). Egal, der Rubel muss ja irgendwie Rollen.
Paul Scholes

Unglaublich
welche sportlichen Erfolge diese Frau über viele Jahre eingefahren hat und genauso unglaublich, was hier juristisch und medial passiert ist! Beim Lesen der Kapitel Kindheit, Sport oder Zickenkriege habe ich sehr viel schmunzeln müssen.
Das Lachen ist mir dann bei den diversen Kapiteln zum angeblichen Dopingfall allerdings vergangen. Da gibt es keinen Beweis für Manipulation - ganz im Gegenteil, führende Mediziner und Blutexperten entlasten Frau Pechstein - und dennoch geht die erfolgreiche Sportlerin durch die Hölle. Ich würde gern die Reaktionen einiger Funktionäre und Journalisten beim Lesen des Buches sehen! Bin mir sicher, dass hier viele die Augen und Ohren zugemacht und in Kauf genommen haben, damit eine erfolgreiche Sportkarriere und auch einen Menschen zu zerstören.
Elena

Der Präzedenzfall im Anti-Dopingkampf
Claudia Pechstein war erfolgreich auf dem Eis, dass allein wäre eine Biografie wert. Aber sie zeigt auch anders Mut mit ihrem Buch, das zum großen Teil auch die Chronolgie eines "Falls" ist. Es geht nicht darum, ob sie gedopt hat. Kann es gar nicht. Es gibt keine positive Dopingprobe. Aber es gibt ein Urteil. Eines, nur für sie. Unter den gleichen Prämissen kann jetzt, wo dieses Buch erscheint, kein Sportler meht gesperrt werden. Warum aber wurde sie gesperrt? Ist das Gleichbehandlung, ist das fair?
Wenn man das Buch liest, spürt man viel von der Ungerechtigkeit, die das Leben von Pechstein von Grund auf verändert hat. Es macht betroffen, auch weil es im Kampf gegen die Ungerechtigkeit bislang so hoffnungslos bleibt. Gerade deshalb bleibt es ihr zu wünschen, dass sie auch weiterhin immer die Kurve kriegt.
Lesebiest

Ein Buch, das aufwühlt,
Selten habe ich eine Autobiografie so verschlungen wie diese. Von Beginn an ist man Mitten im Geschehen. Claudia Pechstein schildert detailliert was in der Nacht passierte, als sich ihr Leben komplett änderte und der angebliche Dopingfall ins Rollen kam. Und auch danach bleibt sie keine Antwort schuldig. Nicht von ungefähr ist ihr Buch über 500 Seiten dick geworden. Man hat ja über ihren angeblichen Dopingfall so viel gelesen und weiß schon gar nicht mehr was man glauben soll. Natürlich ist auch ihre Geschichte rein subjektiv. Aber für mich klingt das, was sie schreibt, absolut nachvollziehbar und glaubwürdig. Sicher, man kann darüber streiten, ob sie sich immer klug verhalten hat, aber wer von uns war schon einmal in der Situation unschuldig angeklagt und verurteilt zu werden? Wenn ich mir vorstelle, dass sie tatsächlich nicht gedopt hat, wäre ich an ihrer Stelle wahrscheinlich wahnsinnig geworden. Schon das Lesen hat mich völlig aufgewühlt, unvorstellbar wenn einem so etwas persönlich passiert. Vor allem dann, wenn man dann in den privaten und sportlichen Kapiteln ein gutes Gefühl dafür bekommt, wie hart diese Frau für ihre Erfolge gearbeitet hat. Dass Frau Pechstein ohne Beweis verurteilt wurde und dass die ganze deutsche Politik- und Sportspitze tatenlos zugesehen hat, lässt einem am Ende völlig betroffen zurück. Ich hoffe und wünsche ihr, dass sie auf dem Eis noch einmal allen zeigen kann, dass sie sich von der ganzen Willkür von Verbänden und Gerichten nicht hat brechen lassen. Und eines noch: 40 Seiten Fotos sind der Hammer!
Stefan E.