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Meine heutige Kolumne fr die Mnchner tz: Das Pechstein-Urteil ist in aller Munde

17.1.15 14:23
Im Namen des Volkes Recht zu bekommen und Gerechtigkeit zu spren ist etwas ganz Besonderes. Das war mir schon in dem Moment bewusst, als Richter Rainer Zwirlein vorgestern frh am OLG Mnchen verkndete, dass meine Klage gegen den Weltverband ISU zugelassen wird. Die eigentliche Dimension des Ganzen ist mir aber erst deutlich geworden, als ich nach meiner Rckkehr nach Berlin mein Nachmittagstraining absolviert hatte und mir das Nachbeben dieses Urteils anschauen konnte. Keine Nachrichtensendung am Abend, die nicht ber den Mnchner Entscheid berichtete. Den Tagesthemen war das Urteil sogar ein Kommentar Wert, der MDR nderte sein Programm und brachte am Abend eine 45-Minuten-Reportage ber den Fall Pechstein. Auch die Zeitungsschlagzeilen am nchsten Tag haben mir noch einmal deutlich vor Augen gefhrt, was fr ein groes Rad mein Team und ich derzeit drehen. Das Pechstein-Urteil ist in aller Munde. Wir Spitzenathleten sind juristisch ab sofort keine Brger zweiter Klasse mehr. Auch wir haben das Recht, vor ein ordentliches deutsches Gericht zu ziehen. Das haben die Richter des OLG den Verbnden und Funktionren ins Hausaufgabenbuch geschrieben.
Kein Verstndnis habe ich fr Experten wie den Sportrechtler Christian Schickhardt, der den CAS fr ein objektives Gericht mit hervorragenden Fachleuten hlt und meint, ich htte dem Sport einen Brendienst erwiesen. Wenn man, wie Schickhardt, Teil des Systems ist und davon profitiert, dann hat man leicht reden. Aber was ist, wann man alles verloren hat, weil voreingenommene Schiedsrichter sich ein Urteil zurechtgebogen haben? Schickhardt sollte sich mal den Mitschnitt der CAS-Verhandlung, die ja leider hinter verschlossenen Trfen stattgefunden hat, anhren und dann nochmals das Urteil mit der Unrechtssperre gegen mich lesen. Dann wrde er ganz schnell verstehen, warum der Laden in Lausanne grundlegend reformiert werden muss.

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