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Hajo Seppelt ist die Pippi Langstrumpf des Anti-Doping-Kampfes

2.9.15 11:11
Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefllt. Wer kennt es nicht, das Lebensmotto von Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf? Ich vermute mal, Pippi zhlte in der Kindheit Hajo Seppelts zu dessen Lieblingshelden. Zumindest scheint er, ihr Lebensmotto auch heute noch als Grundlage fr seine Arbeit zu beherzigen.

Jngstes Beispiel ist Seppelts TV-Beitrag fr die ARD-Sportschau, in dem er sich mit angeblich aufflligen Blutprofilen zahlreicher Leichtathleten beschftigt. In diesem Beitrag lsst er Dr. Michael Ashenden zu Wort kommen, bezeichnet diesen und Robin Parisotto als weltweit fhrende Forscher auf dem Feld des Blutdopings. Ashenden kritisiert dann in Seppelts Beitrag, dass der internationale Leichtathletik-Verband IAAF trotz extrem dopingverdchtiger Blutprofile die entsprechenden Athleten vor weiteren Tests und Kontrollen verschont htte.

Der Tenor ist klar und eindeutig: Die Sportler haben gedopt und der Verband hat die Tter verschont. Ungeheuerlich, da schwillt auch mir einmal mehr der Kamm.

Michael Ashenden hat keine Scheu, die Vorwrfe an Athleten und Funktionre offen auszusprechen. Muss er auch nicht. Sein Ruf in der Szene eilt ihm voraus, er ist unbestritten einer der Top-Experten im Anti-Dopingkampf. Seit er einst in den eingefrorenen Proben von Lance Armstrong Epo nachweisen konnte, wird er auch der Bluthund genannt. Um den deutschen TV-Zuschauern Ashenden als Kronzeuge fr den IAAF-Fall prsentieren zu knnen, wurde der Experte sogar extra in seiner australischen Heimat von einem Kamerateam besucht. So wichtig und entscheidend war Ashendens Meinung fr den Seppelt-Beitrag in der ARD-Sportschau. So weit, so gut.

Rckblick ins Jahr 2009: Gerade mal 14 Tage nachdem der CAS die ISU-Unrechtssperre gegen mich besttigt hat, erlutert ein gewisser Michael Ashenden auf dem Anti-Doping-Workshop in Mnchen, er habe keine vernnftige Erklrung, wie mein Blutbild durch Doping verursacht sein knnte. Eine klare Aussage, die schon damals das Versagen von ISU und CAS anprangerte. Doch zu dieser Zeit wurde mein Fall noch als Durchbruch fr den indirekten Dopingbeweis gefeiert. Ashendens Meinung interessierte da so gut wie niemanden. Auch Hajo Seppelt nicht.

Meiner Meinung nach ein sicherer Beleg dafr, dass die Denke des angeblich grten Anti-Doping-Experten der ARD ganz einfach gestrickt ist. Belastet der weltweit fhrende Forscher in Sachen Blutdoping einen oder mehrere Athleten, dann wird er dafr sogar in Australien besucht und interviewt. Entlastet er dagegen eine Athletin, die zudem noch Deutschlands erfolgreichste Winterolympionkin ist, wird der Experte nicht mal dann zum Gesprch gebeten, wenn er gerade in Deutschland weilt.

Und so wren wir wieder bei Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf: Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefllt. Und deshalb werde ich nicht mde, zu betonen: Es gibt nicht nur einen Dopingsumpf, sondern auch einen Anti-Dopingsumpf. Leider auch unter Deutschlands Journalisten!

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