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Weltcup-Autfakt mit Gnsehaut - nicht nur wegen des 3. Platzes

18.11.11 14:51
Ich bin stolz und glcklich ber das, was ich zum Weltcup-Auftakt geleistet habe. Jeder wei, dass ich keine einfache Zeit hinter mir habe, da ist es umso schner, dass mir gleich zum Auftakt in die neue Saison der Sprung aufs Treppchen gelungen ist. Mit meiner Zeit von 4:07,81 und dem damit verbundenen dritten Platz hinter Martina Sablikova (4:06,54) und Ireen Wst (4:07,16) habe ich einmal mehr gezeigt: Im Sport gibt es kein jung oder alt, sondern nur gut oder schlecht ;-)
Fr mich war die Renngestaltung keine einfache Sache, weil ich beim Warmlaufen gemerkt habe, dass das Eis kurioserweise in einem schlechteren Zustand war als einen Tag zuvor beim Training. Ich hatte auch keinen Anhaltspunkt welche Zeiten auf diesem wie wir Lufer sagen schweren Eis mglich sein wrde. Also habe ich mit unserem Teamleiter Helge Jasch festgelegt, dass ich versuchen sollte, nach einer forschen Anfangsrunde alle folgenden Runden zwischen 32 und 33 Sekunden zu laufen. Ich war selbst berrascht, dass mir dies gelungen ist und ich in der Schlussrunde (32,6) die Zeit sogar noch einmal gegenber der vorletzten Runde (32,9) nach unten drcken konnte. Und so war ich im Ziel total happy, dass ich die Vorgabe optimal umsetzen konnte. Zwar musste ich dann noch lange zittern, ob es tatschlich zu einer Medaille reichen wrde, aber als mein dritter Rang feststand war die Freude gro.
Schon vor meinem Rennen bin ich auf bemerkenswerte Weise berrascht worden: Bevor wir uns an die Startlinie stellten, kam meine Gegnerin Ivanie Blondin aus Kanada zu mir und sagte: "Ich freue mich sehr, heute gegen eine Legende laufen zu drfen." Da habe ich schon vor dem Start Gnsehaut bekommen vielen Dank fr diese tolle Geste. Auch ansonsten bin ich in Russland sehr freundlich und respektvoll begrt worden. Nach dem Rennen gab es von allen Seiten Glckwnsche auch von den Hollndern. Mittlerweile spricht sich berall herum, was ich oben zuvor schon mal erwhnt habe: Im Sport gibt es kein jung oder alt, sondern nur gut oder schlecht. Es ist ein tolles Gefhl, dass ich trotz der zweijhrigen Unrechtssperre, die ich hinter mich bringen musste, in der Lage bin, den Beweis dafr anzutreten, dass man auch mit fast 40 Jahren noch absolute Topleistungen bringen kann.

Ich hoffe, dass mir dies in diesem Winter noch einige Male gelingen kann. In diesem Sinne, bleibt mir gewogen,
Eure Claudia

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