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Zweimal auf dem Siegertreppchen zum Weltcup-Auftakt: Das war ein Saisonstart (fast) ganz nach Wunsch!

19.11.12 10:31
Vor dem ersten internationalen Krftemessen der Saison herrscht immer eine bestimmte Ungewissheit. Wo steht man im Vergleich zur Top-Konkurrenz aus Kanada, Sdkorea, Tschechien und den Niederlanden?
Nach meinen guten Testrennen ber 3.000 m in Berlin an den beiden Wochenenden zuvor (4:07 und 4:06 Minuten) habe ich mich auch in Heerenveen mit einem guten Gefhl an den Start gestellt. Das war allerdings schon nach der ersten Runde im Duell mit Martina Sablikova dahin. Zwar bin ich wie geplant mit einer flotten 31er Runde ins Rennen gekommen, musste fr diese Durchgangszeit allerdings soviel Kraft investieren, dass ich gleich gemerkt habe, hier stimmt etwas nicht.
Es fhlte sich so an, als wrde ich regelrecht im Eis versacken und jeden Moment stecken bleiben. Ganz so schlimm war es natrlich nicht, aber bertreibung macht bekanntlich anschaulich. Und so ging Runde fr Runde jede Menge Zeit verloren und am Ende stand fr mich eine Zeit von 4:15 Minuten (Platz 11) auf der Anzeigetafel. Neun (!) Sekunden langsamer als noch eine Woche zuvor bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin.
Mir war sofort klar, dass dies keine krperlichen Ursachen haben konnte, sondern ich den Grund dafr im Material suchen musste. Im Skisport wrde man sagen, ich hatte ordentlich verwachst. Wie wichtig auch in unserem Sport das Material ist, davon konnte sich jeder gleich am nchsten Tag berzeugen.
Mit gut geschliffenen und perfekt polierten Kufen (vielen Dank dafr an den niederlndischen Materialwart in der Thialf-Halle) konnte ich bereits am nchsten Tag zeigen, dass ich nach wie vor in der Weltspitze mitmischen kann. Erst legte ich ber die von mir nicht sonderlich geliebten 1.500 Metern einen blitzsauberen Lauf hin (1:58,03, Platz vier), ehe ich im anschlieenden Massenstartrennen ber den ersten Podiumsplatz der neuen Weltcup-Saison jubeln durfte. Platz drei war hart erkmpft, in der letzten Runde lief ich echt auf Reserve. Da war dann doch zu spren, dass nur zwei der insgesamt 24 Starterinnen auch das 1.500-Meter-Rennen zwei Stunden zuvor in den Knochen hatten Marije Joling aus den Niederlanden (sie wurde 12.) und ich...
Um so schner war es, dass ich anschlieend als Drittplatzierte vom Siegertreppchen winken konnte und dabei auch erstmals meine beiden neuen Sponsoren ram (www.ram-regis.de) und Branded Gold (www.branded-gold.de) auf einer Siegerehrung prsentieren konnte.
Am dritten Tag des Weltcup-Wochenendes stand ich dann gemeinsam mit meinen Teamkolleginnen Stephanie Beckert und Isabelle Ost sogar ganz auf oben auf dem Siegertreppchen. Mit einem nahezu perfekten Lauf sicherten wir dem Team Deutschland erstmals seit dem Olympiasieg 2010 wieder Platz 1. Damals durfte ich nicht dabei sein, weil mir die ISU die Spiele in Vancouver gestohlen hat. In 15 Monaten darf ich wieder dabei sein. Und der Sieg von gestern war eine groe Motivation fr mich, weiter hart daran zu arbeiten, mir meine gestohlenen sechsten Spiele samt zehnter Olympiamedaille in Sotchi wiederzuholen.

In diesem Sinne,
bleibt mir gewogen,
Eure Claudia

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