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Ich bin echt happy: Zum einen ber den Sieg, zum anderen ber die vielen Glckwnsche

26.11.12 11:22
Zunchst einmal vielen Dank fr die vielen Glckwunschmails und Facebook-Eintrge, die ich gestern nach meinem Erfolg ber die 3.000-Meter-Strecke bekommen habe. Es war ein tolles Gefhl mal wieder ganz oben auf dem Siegtreppchen zu stehen. Mein Rennplan ist voll aufgegangen. Ich wollte mglichst lange 31er-Runden laufen. Aber selbst als mir dies mit Ausnahme der Schlussrunde gelungen ist, habe ich nicht daran geglaubt, dass die Zeit bis zum Schluss halten wrde. Umso schner war es natrlich, als feststand, dass selbst Martina Sablikova und Stephanie Beckert im letzten Paar meine 4:02,31 nicht mehr knacken konnten.

In Russland zu laufen ist etwas ganz spezielles fr mich. Die Menschen begegnen mir mit viel Wrme und Freundlichkeit. Auerdem hat mein Lebenspartner Matthias hier jahrlang gelebt. Wir pflegen hier einige gute Freundschaften unter anderem zum Wirtschaftsclub Russland, mit dessen Vorstand Uwe Leuschner wir gestern auch meinen Sieg ber 3.000 Meter gefeiert haben. Sowohl 2008 in Moskau als auch am Wochenende in Kolomna war sehr schnelles Eis. Das kommt mir entgegen, ich hoffe, dass in Sotchi hnliche gute Eismeister am Werk sind. Ich freue mich schon auf die Einzeltrecken-WM am Ende der Saison. Das wird hoffentlich eine gute Generalprobe fr Olympia ein Jahr spter.

Das Schne ist wirklich, dass ich mittlerweile alles gewonnen habe, was man gewinnen kann. Das wird mir immer mehr bewusst. Alles was jetzt noch kommt ist Zugabe. Diese Zugabe soll mich mglichst nach Sotchi fhren und wenn ich gesund bleibe, werde ich 2014 bei Olympia am Start stehen. Dort meine zehnte Olympiamedaille zu gewinnen bleibt mein groer Traum.

Ich wei, dass einige nur mde gelchelt haben, als ich whrend meiner Sperre erklrt habe, mir meine gestohlenen Spiele von Vancouver in Sotchi wiederholen zu wollen. Ich sei viel zu alt, um das durchzuziehen und solle endlich akzeptieren, dass meine Zeit vorbei sei. Diese Leute sollten lieber regelmig das Training in der Eishalle besuchen, anstatt dummes Zeug zu reden. Dann wrden Sie begreifen, dass Leistung keine Frage des Alters sein muss.

Vielleicht kann ich das ja bereits am kommenden Wochenende beim nchsten Weltcup in Astana aufs Neue beweisen...

In diesem Sinne, bleibt mir gewogen,
Eure Claudia

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