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Aufregender Jahreswechsel: Von meiner Schadensersatzklage und Journalisten, die die Wahrheit artikulieren

5.1.13 15:51
Selten waren die Tage rund um den Jahreswechsel so aufregend wie diesmal. An Silvester haben meine Anwlte Dr. Thomas Summerer, Simon Bergmann und Dr. Chritan Krhe beim Landgericht Mnchen die Schadensersatzklage gegen die ISU und DESG eingereicht. Damit es die Sportler, Trainer, Betreuer und Funktionre des deutschen Verbandes nicht unvorbereitet trifft, habe ich bereits zwei Tage vor Weihnachten eine Rundmail versandt und diesen juristischen Schritt nher erlutert. Es war mir eine Herzensangelegenheit jedem mitzuteilen, dass es mir nicht darum geht, dem Eisschnelllaufsport zu schaden, sondern darum, mein Recht zu bekommen.

Wie jeder wei, bin ich 2009 nur aufgrund eines einziges Indizes (erhhte Retikulozyten) gesperrt und sowohl international als auch national fr zwei Jahre von den Eisbahnen verbannt worden. Dadurch ist mir ein immenser Schaden entstanden. Ich wei wirklich nicht, welcher Gedanken es bedarf, wenn es tatschlich jemanden geben sollte, der meinen Schritt vor Gericht nicht nachvollziehen kann. Selbst der Gutachter der ISU, Prof. Alberto Zanella (Italien), hat mittlerweile die Diagnose der Professoren. Dr. Stefan Eber (Mnchen) und Dr. Elisabeth Kohne (Ulm) besttigt, die eine Anomalie in meinem Blut als Ursache fr meine erhhte Anzahl von jungen, roten Blutkrperchen festgestellt haben. Da es weltweit keinen Hmatologen mehr gibt (zumindest ist mit keiner bekannt), der diese Diagnose in Frage stellt, wird jetzt auch in der Medienberichterstattung immer hufiger klar formuliert, dass das Indiz, das zu meiner Verurteilung gengte, lngst keiner berprfung mehr stand hlt.

Als Beispiel soll hier der jngste Beitrag auf sportschau.de (http://www.sportschau.de/wintersport/eisschnelllauf/eisschnelllauf-pechstein100.html) dienen: Inzwischen ist medizinisch anerkannt, dass die Grnde fr Pechsteins nach wie vor erhhten Blutwerte in einer vom Vater vererbten Blutanomalie liegen, heit es im Onlineangebot der Sportschau vom 31. Dezember 2012.

Es freut mich natrlich, dass es hier und da nun einige Journalisten gibt, die es sich trauen, in meinem Fall die Wahrheit zu artikulieren. Ich wnschte mir allerdings, dass sich die TV-Reporter der Sportschau von ihren Online-Kollegen beraten lassen wrden, dann gbe es vielleicht auch im Fernsehen wieder eine sachgerechtere Berichterstattung der Sportschau ber mich...

In diesem Sinne, bleibt mir gewogen,
Eure Claudia

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