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Neue Gesetzesinitiative ist der richtige Weg: Denn Betrug ist Betrug auch im Sport!

15.4.13 10:36
Endlich, kann ich da nur sagen. Die Landesregierung von Baden-Wrttemberg hat einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, der Doping generell unter Strafe stellen will. Die Begrndung dafr ist nicht nur plausibel, sondern bringt es treffend auf den Punkt:
Ein dopender Profisportler schdigt massiv seine Mitbewerber, seine Sponsoren und im Falle staatlicher Frderung auch die ffentliche Hand. Dabei geht es um hohe Geldsummen, oft um Millionen.

Ganz meine Meinung: Doping ist Betrug. Wer seine Leistung durch verbotene Mittel oder Methoden steigert, betrgt Gegner, Zuschauer, Trainer, Kollegen, Kampfrichter, Betreuer, Sponsoren und sich selbst. Mir ist und war schon immer vllig unklar, wie sich jemand ber einen persnlichen Erfolg freuen kann, wenn er wei, dass dieser nur zustande gekommen ist, weil die eigene Leistung manipuliert wurde. Damit klar zu kommen, das muss jeder Doper mit sich selbst ausmachen. Was den Betrug an den Anderen betrifft, da muss hart durchgegriffen werden. Von daher kann ich die neue Gesetzesinitiative nur begren. Betrug im Sport muss genau so strafbar sein, wie in allen anderen Bereichen. So einfach ist das. Warum muss zum Beispiel jemand, der Aktienkurse manipuliert, um sich zu bereichern, mit einer Gefngnisstrafe rechnen, whrend ein Sportler, der seine Leistung manipuliert, um Siegprmien zu kassieren, nur gesperrt wird?

Die Abschreckung im Sport wre sicherlich ungleich grer, wenn dem dopenden Betrger Gefngnis drohen wrde. Zugleich wre dann ein solches Fehlurteil, wie es gegen mich vor drei Jahren gesprochen wurde, nicht mehr mglich. Denn im Gegensatz zum Sportrecht wird im Strafrecht in dubio pro reo also im Zweifel fr den Angeklagten entschieden. Und Zweifel an meiner Schuld gab es von Anfang an. Dennoch wurde ich aus dem Verkehr gezogen ganz ohne Beweise. Nur aufgrund eines einzigen Indizes, meiner erhhten Retikulozytenwerte. Mittlerweile ist durch die medizinische Diagnose des Mnchner Mediziners Prof. Stefan Eber lngst geklrt, dass diese Werte oberhalb der Norm durch eine mir von meinem Vater vererbten Blutanomalie hervorgerufen werden. Damals allerdings lag diese Diagnose noch nicht vor. Und da meine Unschuld somit nicht bewiesen war, wurde ich gesperrt, obwohl es anderseits auch keinen Beweis fr meine Schuld gab.

Ein solches Vorgehen wre undenkbar gewesen, wenn mein Fall im Strafrecht und nicht im Sportrecht verhandelt worden wre. Denn dann htten die Anklage, sprich die Staatsanwaltschaft, nicht nur nach belastenden, sondern auch nach entlastenden Indizien fahnden mssen. Und so wre das Verfahren gegen mich eingestellt worden. Nichts anderes ist ja auch im Disziplinarverfahren der Bundespolizei gegen mich geschehen. Auch hier haben die Ermittler am Ende ihrer Arbeit festgestellt, dass es keinen Beweis fr Doping gibt.

Insofern hat jeder ehrliche Sportler nichts zu befrchten, wenn der Gesetzesentwurf der Baden-Wrttembergischen Landesregierung verabschiedet wird und bundesweit in Kraft tritt. Nur die Betrger mssen zittern und mit der Angst leben, dass sie hinter Gitter kommen, wenn Sie des Dopings berfhrt werden.

Das ist gut so. Denn Betrug ist Betrug. Auch im Sport!

In diesem Sinne,

bleibt mir gewogen,
Eure Claudia

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